| Im
Wechselausstellungsraum des Kunstmuseums wird die international
renommierte chinesische Künstlerin, Qin Yufen,
die
heute in Berlin lebt, eine Installation aus 340 Wäscheständern
errichten. Diese verwandeln den Raum in eine filigrane, begehbare
Landschaft, durch die sich ein Band aus Kleidungsstücken
wie ein Fluß schlängelt. Sowohl die Wäscheständer
und die Art und Weise, wie sie zusammengefügt sind, als auch
die Kleidungsstücke aus Asien und Europa verweisen auf die
Herkunft (China) und die jetzige Heimat der Künstlerin (Berlin).
Mit stark biographischem Bezug formuliert sie damit eine grundlegende
Frage unserer heutigen Existenz: Es ist die Frage nach der kulturellen
Identität des Individuums in einer globalisierten Welt. |